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Eduard III -


Herrscher des Mittelalters

Liste Mittelalter Herrscher
Eduard III - Herrscher des Mittelalters

Eduard III


Geboren:  ? Gestorben:   1377
König ab: 1327 --
Geschlecht: Plantagenet Nationalität: englisch

Info:
König von England
1339 löst er durch Erbansprüche gegen Frankreich den 100 Jährigen Krieg aus. Erstmalig werden die traditionellen Elemente der englischen Parlamentsgeschichte erwähnt - House of Lords und House of Commons.


zusätzliche Infos zur Person / was geschah von 1327 bis 1377

JAHR

Ereignisse :


1328

Beginn der "Sammlung der russischen Erde" durch Iwan I. mit langsamer Ausdehnung. Die erfolgreiche Verdrängung der Goldenen Horde fand jedoch erst 1502 statt. 1328-1341



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Beginn der Regentschaft von Königen aus dem Hause Valois, einer Nebenlinie der Kapetinger, unter ihrem ersten Repräsentanten Philipp VI. (1328-1350).



1331

Schornsteine, insbesondere wenn sie nicht gereinigt werden, sind häufig die Ursache für Brandkatastrophen. In Prag werden Kriegsgefangene eingesetzt um eine regelmässige Reinigung der Rauchabzüge zu gewährleisten.



1334

Der schwäbische Herzog Werner von Urslingen tritt mit 3000 Reitern in die Dienste der Stadt Pisa. Werner von Urslingen führt seine international besetzte Bande im Auftrag Pisas gegen Florenz.



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Der Abt der Zisternienserabtei in Neuburg wird von drei Wegelagerern erschlagen. Die Täter werden zur Wallfahrt nach Rom verurteilt. Das Mittelalterliche Recht kennt keine Rechtssprechung auf Grund von Indizien. Eine Verurteilung ist nur dann möglich, wenn sich Zeugen finden. Im Gegenzug gelten Entlastungszeugen "Der ist ein ehrengerechter Mann, der so etwas nie tun würde" als sicherster Weg zum Freispruch.



1338

In Italien bemüht man sich um eine einheitliche Ausbildung der Kaufleute. In Florenz existieren sechs kaufmännische Berufsschulen.



1339

der Hundertjährige Krieg Frankreichs mit England, der mit Unterbrechungen bis 1453 dauerte. Er wurde ausgelöst durch Erbansprüche Edwards III. an den französischen Thron und endete mit der wirtschaftlichen Ausblutung beider Länder.



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Die Kriegshaufen der um ihre Unabhängigkeit von Habsburg kämpfenden vereinigten schweizer Eidgenossen, schlägt bei Laupen das Heer Kaiser Ludwigs. Dies ist der erste Sieg einer Infanterie über schwere Reiterei.



1340

Der englische König Edward III. ernennt sich zum König von Frankreich und erweitert sein Wappenschild um die goldenen Lilien Frankreichs.



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Philipp VI., König von Frankreich verffügt zum Beginn des Hundertjährigen Krieges gegen England über eine Feldarmee von 50 000 Kämpfern. Diese stezt sich aus den Aufgeboten der kleinen Lehnsherren, der wichtigeren Adeligen und der Städte zusammen.



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Ein Pulverherstellungsbetrieb in Augsburg urkundlich erwähnt.



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In den Familien der grösseren Handwerker und Händler ändert sich die Rolle der Frau im wirtschaftlichen Leben. Im Münchener Stadtrecht wird die Frau ihrem Mann in geschäftlichen Angelegenheiten gleichgestellt. In bestimmten Gewerken, wie der Seiden- und Goldspinnerei sind Frauen dominierend.



1342

bis 1345 Thüringer Grafenkrieg.



1344

In Spandau wird ein Betrieb zur Herstellung von Schwarzpulver eingerichtet. Der Name des Schiesspulvers geht auf den Mönch Berthold Schwarz zurück, der allerdings historisch nicht eindeutig nachzuweisen ist.



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Das Anwachsen von Menge und Macht der Kaufleute macht eine Normierung der Grössen- Maß- und Gewichtsangaben notwendig. Die Stadt Köln verfügt, das eine Elle nach der Tuchlängentabelle 57,9 cm betragen soll. Innerhalb der Städte lässt sich ein festes Maß festlegen, doch schon beim Handel zwischen den Städten treten Probleme auf, da es unterschiedliche Angaben gibt. Die sogenannte Wiener Elle beispielsweise, die als Eisenstab am Westportal des Stephansdoms befestigt ist, hat 77.5 cm.



1345

Die Stadt Aachen besitzt nunmehr eigene Geschütze. Diese werden Büchsen, Bussen, Vasi oder Pixides gennant. Diese Bezeichnungen gelten für alle Geschütze, die einen annähernd horizontalen Schuss abgeben.



1346

16.000 Engländer marschieren auf Paris. Philipp VI, König von Frankreich treibt die Engländer mit seinen Rittern zurück zur Küste. Bei der Entscheidungsschlacht bei Crecy brachten zuerst die überlegenen Bogenschützen, und dann der persönliche Wagemut des sechzehnjährigen Sohnes Edwards III, die Entscheidung zu Gunsten der Engländer. Der "Schwarze Prinz" von Wales beschert den Engländern ihren entscheidensten Sieg auf dem europäischen Festland.



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In der Schlacht von Crecy kämpfen die englischen Ritter zu Fuss. Die Engländer kämpfen defensiv. Der von Edward III. entworfene Schlachtplan verführt die französischen Ritter über ein Dutzend mal zu geschlossenen Reiterattacken, wobei die Menge schon beim Ritt durch die Feuerlinie der englischen Bogenschützen fällt.



1347

Ausbruch der Pest in Europa.



1348

Der Schwarze Tod kommt über Europa. Vermutlich stammte die Seuche aus Asien. Im südlichen Frankreich trat daraufhin offener Antisemitismus zutage. Die Juden von Toledo wurden ferdächtigt, Brunnen vergiftet zu haben.



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Gründung der ersten deutschen Universität in Prag



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Pest. Die örtlichen Fürsten geben vielfach den Juden die Schuld am Schwarzen Tod. Pogrome sind die Folge.



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Edward III., König von England gründet den Hosenbandorden (Order of the Garter), auch Orden des heiligen Georg genannt.



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In der Stadt Liegnitz wird Schwarzpulver hergestellt. Dieses soll dreissig Jahre vorher von einem Mönch namens Berthold Schwarz, oder Berthold Anklitzen entwickelt worden sein.



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Die christlichen Prinzipien verbieten den Wucher. Der Selbstbestimmung des Kaufmannes steht die Lehre vom "gerechten Preis" entgegen. Viele Städte setzen Behörden ein, die auf ein ungerechtfertigtes Preissystem achten sollen. In der Stadt Köln wird eine einheitliche Preisregelung für den Verkauf von Fleisch, Fisch und Bier erlassen.



1349

Geoffroy de Charny, Herr von Montfort und Savoisy attackiert mit einer kleinen Schaar französischer Ritter Calais, das von den Engländern gehalten wird. Edward III. und Walter Manny schlagen den Angriff zurück. De Charny ist der Autor dreier wichtiger Werke die unser heutiges Bild vom Wesen und Leben der Ritter geprägt haben. "Questions", "Livre" und "Livre de chevalerie". Alle drei Werke berichten über die Abläufe und Regeln von Tjoste (Zweikampf zu Pferde), Turnier (Massenkampf) und Krieg.



1350

Teilung des englischen Parlaments in Ober- (House of Lords) und Unterhaus (House of Commons), das das Petitionsrecht erhält.



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Die Pest. Große Bevölkerungsverluste



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Um 1350 Beginn der Blütezeit der Hanse, ein Zusammenschluss nordeuropäischer, vorwiegend deutscher Städte, zur Sicherung von Handel und Schifffahrt. Die Kolonisation des Ostens steigerte den Warenaustausch (Rohprodukte aus dem Osten, Fertigwaren aus dem Westen). Die Städte erhielten Selbstverwaltungsrechte und damit starken politischen Einfluss. Es wurden Verkehrsverbindungen ausgebaut, so dass sich auch der Landhandel über die Landesgrenzen hinaus entwickeln konnte. Neben dem feudalistischen Adelsstand entstand allmählich das Bürgertum.



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In Stuttgart wird ein Sondersiechenhaus vor den Toren der Stadt eingerichtet. Es ist zur Aufnahme von Patienten mit besonders ekelerregenden Krankheiten gedacht.



1351

König Johann von Frankreich gründet den Sternenorden.



1353

Boccaccio vollendet seine Novellensammlung "Decamerone".



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Erwerb der Pflege Coburg durch die Wettiner.



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Die Gugel, eine Art spitzer Kapuze, die nicht am Gewand befestigt ist, gilt als typische Kopfbekleidung des Mittelalters. Immer wieder versucht jedoch die Obrigkeit in den Stil und Geschmack der Privatleute einzugreifen. Die Stadt Zittau verfügt, dass nur die Frauen der Henker, und somit vermutlich auch die Huren Gugeln tragen dürfen. Die Intention könnte sein, den "ehrbaren" Frauen das Tragen dieser Kopfbedeckung zu verleiden.



1354

Kaiser Karl IV. erwirbt sich einen unrühmlichen Ruf als Reliquiensammler. Der wundergläubige Herrscher aller Christen lässt ein Drittel des Kreuzholzes aus dem Domschatz in Trier abschneiden.



1355

In Aire-sur-la-Lys wird ein Glockenturm errichtet, der die Arbeitszeiten der Tuchhändler einläutet. Die Bewohner hatten sich vorher den Bau vom König erlauben lassen, da sich die Glocken eigentlich nach den Gebetszeiten der Kirche richten mussten. Die Tuchhändler konnten allerdings ihre Interessen als wirtschaftlich stärkste Schicht durchsetzen.



1356

Die goldene Bulle regelte die Königswahl durch drei geistliche und vier weltliche Reichsfürsten. Krönungsort war von 936 bis 1531 Aachen, dann Frankfurt.
Durch Sonderrechte beginnt der Vielstaaterei (Partikularismus)=> Machtverlust der Reichsspitze



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In der "Goldenen Bulle" ( Die goldene Bulle regelte die Königswahl durch drei geistliche und vier weltliche Reichsfürsten. Krönungsort war von 936 bis 1531 Aachen, dann Frankfurt. ) von Prag bestätigt Kaiser Karl IV. den sieben deutschen Kurfürsten das Recht zur ausschließlichen Königswahl. Die Einmischung des Papstes wird abgelehnt.



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Geoffroy de Charny, Praktiker und Theoretiker des Ritterwesens stirbt in der Schlacht des Poitiers.



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Artillerie in Nürnberg nachgewiesen. Mit der Bedienung der Büchsen (die damalige Bezeichnung für Kanonen), waren die Büchsenmeister beauftragt. Diese waren auch die Hersteller der Geschütze. Der Stand der Büchsenmeister, und ihre Privilegien wie Anrecht auf zwei Knechte zur Bedienung, Möglichkeit die Familie auf Kriegszügen mitzuführen, waren in den Kriegsrechtsartikeln festgelegt. Werden die Büchsenmeister allerdings vom Gegner gefangengenommen, müssen sie damit rechnen besonders grausam hingerichtet zu werden, denn die Ritter halten die Fernkampfwaffen für explizit unfair.



1364

Die Stadt Perugia lässt 500 Handfeuerwaffen von etwa zwei Metern länge anfertigen. Frühe Nachweise solcher Bestände an Handrohren sind schwer zu erbringen. Meiste lässt sich ein solcher Bestand nur anhand von Verzeichnissen eines Zeughauses nachweisen. Der früheste bedeutende Fund einer solchen Waffe ist von der Festung Tannenberg bei Darmstadt, dei 1399 zerstört wurde.



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Schon im Mittelalter war nicht alles was "in Mode" war auch von der Obrigkeit wohlgelitten. Zum Beispiel die beliebten Schnabelschuhe wurden höhnisch oder furchtsam "Teufelsnasen" genannt. In Erfurt werden junge Männer, die sich mit diesem Schuwerk öffentlich zeigen mit einer saftigen Geldstrafe von 49 Mark belegt.



1370

Polen wird Wahlreich. Es folgten wechselnde Dynastein, während die eigentliche Politik in dem aus zwei Kammern bestehenden Reichstag gemacht wurde.



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Fernkampfwaffen auf Lafetten in Erfurt. Die Geschütze werden als Büchsen bezeichnet, und von den spezialisierten Einheiten bedient, die sei auch hergestellt werden, den Büchsenmachern. Erst im 16. Jahrhundert setzt sich für alle Geschütze, diein einer horizontalen Linie schossen die Bezeichnung Kanonen durch.



1373

Durch Aachen zieht eine grosse Schaar von Tänzern, die öffentlich vor dem Münster, und teilweise vor dem Altar tanzten. Vermutlich handelte es sich um religiös-hysterische Menschen. Ihre Zahl ging in die Tausende, sie strömten aus allen Ecken Deutschlands herbei, und wurden vom Rat der Stadt Aachen recht nachsichtig behandelt.



1374

In Köln werden die Löhne der Handwerker von Seiten der städtischen Obrigkeit festgeschrieben. Sinn war der Schutz der Konsumenten vor Wucher, ein zutiefst christliches Prinzip.



1375

In Hamburg wird ein Spital zur Pflege geistegestörter Menschen , die "Tollkiste" gegründet. Die Irren wurden als besessen angesehen, und durften sich ansonsten frei bewegen.



1376

Der Herzog von Anjou, Statthalter Karls V. erlaubt der Universität von Montpellier an Leichen Operationen vorzunehmen. Lange hatte die Kirche Exhumierungen zu Lehrzwecke verhindert.



1377

Der Theologe John Wiclif (etwa 1320 - 1384) verfasst ein Memorandum gegen den römischen Klerus. Seine Forderung die englische Kirche vom Papsttum zu trennen ist einer der ersten Anklänge einer anglikanischen Kirche. Seine Forderung, die Gottesdienste nicht mehr in Latein, sondern in der Landessprache zu halten, nimmt eine Idee Luthers vorweg.



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