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Ludwig IX - Ludwig der Heilige


Herrscher des Mittelalters

Liste Mittelalter Herrscher
Ludwig IX - Herrscher des Mittelalters

Ludwig IX

Ludwig der Heilige


Geboren:  ? Gestorben:   1270
König ab: 1226 --
Geschlecht: Kapetinger Nationalität: französisch

Info:
Ludwig IX kann die seit 1209 in Frankreich tobenden Albigenserkriege beenden. Diese christliche Richtung erkennt die kirchlichen Sakramente nicht an, und hat speziell in Südfrankreich grossen Zulauf. Es gelingt Ludwig ebenfalls die Macht der Monarchie gegen die Barone vor allem durch Landerwerb zu stärken. Unter Ludwigs Herrschaft wird die französische Zentralverwaltung ausgebaut. In Paris wird ein Parlament eingerichtet, das allerdings nicht aus den Vertretern der Stände gebildet wird, sondern aus Kronbeamten.



Kommentar
Ludwig trägt den Beinamen wegen seiner Frömmigkeit. Gleichzeitig ist er aber ein selbstbewusster Monarch, der im gesamten Abendland hochangesehen ist.


zusätzliche Infos zur Person / was geschah von 1226 bis 1270

JAHR

Ereignisse :


1226

Gründung der Stadt Hamm



1227

bis 1240 Gemeinsame Verwaltung der Thüringer Landgrafschaf durch Heinrich Raspe IV. und Konrad.



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-1254 Erbitterter Machtkampf der Staufer mit dem Papsttum, der mit dem Tod des Stauferkönigs Friedrich II. im Jahre 1250 endet. Sein Tod beendete gleichzeitig die Stauferepoche.



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Aus der Lebensgeschichte des Ritters Ulrich von Lichtenstein sind interessante Einzelheiten über die Kleidung des Mittelalters zu erfahren. Der Ritter lässt sich für seinen exklusiven Minnedienst ein Dutzend Frauenkleider schneidern, zu denen er dreissig Paar Ärmel anfertigen lässt. Man geht dementsprechend davon aus, dass Ärmel im Mittelalter mit Knöpfen oder Bändern am eigentlichen Rock befestigt sind.



1228

5. Kreuzzug; Vertrag zwischen Friedrich II. und Sultan al-Kamil: Friedrich II. erfolgreich durch Verhandlungen. 1228-1229



1230

durch die Übersetzung französischer Ritterepen hält die höfische Sitte in Norwegen Einzug.



1232

Kaiser Friedrich II. verlegt seinen Sitz nach Palermo und fördert Kunst und Kultur. Er gesteht den deutschen Fürsten und den geistlichen Herrschern mehr Hoheitsrechte zu.



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In die Praktiken der Inquisition kommt durch Verfügung Regelung als die Kirche dem Dominikanerorden den Auftrag zur Ermittlung von ketzerischen Umtrieben überträgt. Für diesen Orden bürgert sich die Bezeichnung "Hunde des Herrn" (domini cani) ein.



1234

Kreuzzug gegen die Stedinger Friesen (Bauern); Vorwürfe: Teufel in Gestalt eines Bockes/Frosches, Homagium, Unzucht. Dem Erzbischof von Bremen ging es um die Abgaben der Stedinger, die sie ihm aus politischen Gründen verweigerten; Folge: Vernichtung der Aufständischen bei Altenesch, der Rest erkennt die Forderungen an.



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Der Aufstand der Stedinger Bauern gegen den Bischof von Bremen wird blutig niedergeschlagen. Die Bauern hatten die Abgaben verweigert, woraufhin der Papst sie zu Ketzern verurteilte.



1241

Schlacht bei Liegnitz zwischen dem deutsch-polnischen Ritterheer und den Mongolen. Obwohl die Mongolen siegen, ziehen sich diese aufgrund des Todes ihres Groß-Khans nach Asien zurück.



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Der "Mongolensturm" endet bei der Schlacht von Liegnitz



1242

Einsetzung des Landgrafen Heinrich Raspe IV. als Reichsverweser. Er wird im Jahre 1246 gegen den Staufer Friedrich II. zum Gegenkönig gewählt.



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Schlacht auf dem Peipussee
Am 5. April diesen Jahres ficht ein russisches Herr unter Alexander Newski gegen den Deutschen Orden und den Schwertbrüderorden (freie umherreisende Ritter, die sich von Schlachten gegen die Heiden die Gnade Gottes erhoffen) .
Die Russen setzen mit ihrem Sieg der Ostexpansion ein Ende. Man schätzt, das hier 15.000 Mann auf Seiten der Nowgoroder gegen ca. 10.000 Ordensritter angetreten waren.
Der Hochmeister des Deutschen Ordens gerät in Gefangenschaft.



1243

Bürgerliche Verwaltung in Erfurt.



1244

Ende der Albigenserkriege. Jerusalem wird von den Moslems endgültig zurückerobert.



1247

bis 1264 Erbfolgekrieg nach dem Tod des kinderlosen Landgrafen Heinrich Raspe IV. zwischen Sophie von Brabant (der ältesten Tochter Ludwigs IV. und der hl. Elisabeth) und dem Wettiner Markgrafen Heinrich dem Erlauchten von Meißen. An diesen fällt die Landgrafschaft im. Jahr 1264.



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Grössere Stadte hatten öffentlich verwaltete Siechenhäuser, die allerdings gemessen an der Einwohnerzahl recht geringe Kapazitäten hatten. Das Siechenhaus der Stadt Köln hatte Platz für 100 Kranke.



1248

6. Kreuzzug unter Ludwig IX., König von Frankreich gegen Ägypten. 1248-1254



1250

Die Inquisition beginnt mit der planmässigen Verfolgung von Menschen, die von den katholischen Glaubenssätzen abweichen und als Ketzer erkannt werden, sowie deren Folterungen und Verbrennungen. Im Laufe der Zeit mehrere Millionen Opfer.



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Die Carmina Burana entsteht als Sammlung mittelalterlicher und deutscher Lieder.



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Mittelalterliche Einteilung der "freien Künste" in "Trivium" (Grammatik, Rhetorik, Dialektik) und "Quadrivium" (Musik, Astronomie, Arithmetik, Geometrie).



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Tod Friedrichs II.



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Der französische Architekt Villard de Honnecourt beschreibt eine Uhr, die mit Gewichten funktioniert. Es wird angenommen, das die ersten mechanischen Uhren, die Räderuhren, ausgangs des 13. Jahrhunderts auifkamen.



1254

Hofkaplan Robert de Sorbon gründet in Paris die Theologenschule, die ab dem 14. Jh. nach ihm Sorbonne genannt wird.



1256

Mühlhausen erreicht faktisch die kommunale Selbstverwaltung und damit den (rechtlich allerdings nicht fixierten) Status einer Freien Reichsstadt.



1260

Die alchimistische Theorie vom "Stein der Weisen", der zufolge nach die Metalle aus Quecksilber, Schwefel und Salz bestehen und sich ineinander umwandeln lassen.



1266

Erste Erwähnung des Nordhäuser Rates



1268

Die "Ratmannen" wachen in Hamburg über die Einheitlichkeit der Bebauung entlang der Fleete und des Flusses. Dies ist das erste Beispiel für baupolizeiliche Massnahmen in Deutschland.



1270

7. Kreuzzug; König Ludwig IX. von Frankreich.



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