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Friedrich I - Friedrich Barbarossa


Herrscher des Mittelalters

Liste Mittelalter Herrscher
Friedrich I - Herrscher des Mittelalters

Friedrich I

Friedrich Barbarossa


Geboren:  1122 Gestorben:   1190
König ab: 1152 Kaiser ab: 1155
Geschlecht: Staufer Nationalität: deutsch

Info:
Friedrich gilt als Beispiel des ritterlichen und politisch wachen Herrschers. 1153 schliesst er einen Schutzvertrag mit Papst Eugen III. Die Konflikte des Hauses Stauern mit den Welfen setzen sich fort. Eine päpstliche Schrift führt auf dem Richstag in Besancon zu einer Auseinandersetzung mitden päpstlichen Gesandten. Friedrich I zieht mehrmals nach Italien, und greift in die internen Auseinandersetzungen ein. Auf dem Weg nach Palästina ertrinkt Fredrich I im Jahr 1190 im Fluß Saleph.


zusätzliche Infos zur Person / was geschah von 1152 bis 1190

JAHR

Ereignisse :


1152

bis 1190 Friedrich I. Barbarossa, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (HRRDN)



1154

Urkundliche Ersterwähnung von Rudolstadt.



-

Heinrich II. (Anjou-Plantagenet) besteigt den Thron von England. Seine Mutter Mathilde, Tochter Heinrich I. und Witwe des Kaisers Heinrich V., war auf Drängen ihres Vaters mit Gottfried, Sohn des Grafen von Anjou verheiratet worden. Gottfried trug den Beinamen Plantagenet. Damit entsteht die Linie Anjou-Plantagenet, die bis 1399 über England herrscht.



1155

Kaiserkrönung Friedrich I. (Beiname: Barbarossa) in Rom.



1158

Regierungsbeginn Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Unter ihm erreichte die Stauferzeit ihre Blüte in Baukunst, höfischer Ritterkultur und Wissenschaft (um 1200 Gründung von Universitäten in Paris und Bologna).



-

Heinrich der Löwe verlegt das Marktrecht von Föhring nach Süden "zu den Mönchen". Damit ensteht die Stadt München.



1159

In Utrecht schliessen sich die Ministerialen zusammen. Im Deutschen Reich herrschte eine traditionelle Trennung zwischen Hochadel (Herzöge und Grafen) und niederem Adel, der direkt einem Hohen Herrn unterstellt war.



1160

Im Bünnis mit dem Dänenkönig Waldemar I führt der Herzog der Sachsen, Heinrich der Löwe, einen Kreuzzug gegen die Wenden. Die Obotriten (auch: Abodriten) unter ihrem König Niklat werden ihm tributpflichtig.



1161

Herzog Hermann wird am Herzogstuhl eingesetzt



1164

Thomas Beckett, Erzbischof von Canterbury, weigert sich die Konstitionen von Clarendon anzuerkennen. Heinrich II. (Anjou-Plantagenet) versuchte einige königliche Rechte gegenüber dem Klerus zu etablieren.



1170

Blüte der höfischen Dichtung mit Chrétien de Troyes, Wolfram von Eschenbach und Walter von der Vogelweide.1170-1220



-

Thomas Beckett, Erzbischof von Canterbury und ehemaliger Kanzler des englischen Königs, wird im Auftrag Heinrich II. (Anjou-Plantagenet) von Rittern in der Kathedrale von Canterbury erdolcht.



1171

In Frankreich, genauer in Blois, werden erstmalig Beschuldigungen gegenüber den Juden aufgebracht. Angeblich pflegten sie Christenkinder zu schlachten. Der hier begründete Wahn zog sich durchs gesamte Mittelalter.



1172

bis 1190 Herrschaft von Landgraf Ludwig III. dem Frommen.



1175

Erzbischof Wichmann von Magdeburg belegt jedem der an einem Turnier teilnimmt mit dem Bann, als ihm bekannt wird, das über´s Jahr auf verschiedenen Turnieren insgesamt 16 Edelleute ums Leben gekommen sind.



1178

Die deutschen Fürsten klagen auf dem Reichstag zu Speyer gegen Heinrich den Löwen. Offiziell geht es um Einzelheiten, doch hinter dem steht die Ansicht, dass der mächtige Heinrich allgemein als Gefahr gilt.



1179

Wiederholung der Anklagen gegen Heinrich den Löwen auf dem Reichstag in Worms.



1180

Ehrenvorrang des Landgrafen gegenüber den Herzögen des Reiches in der Gelnhäuser Urkunde anerkannt (13.05.1180). Belehnung der Thüringer Landgrafen mit der Pfalzgrafschaft Sachsen (Allstedt).



-

Der Pfalzgraf von Wittelsbach erhält das Herzogtum Bayern, das Heinrich dem Löwen auf dem Reichstag in Magdeburg entzogen wurde.



1181

Heinrich der Löwe wird von Friedrich Barbarossa zwar aus der Acht freigesprochen, verliert aber bis auf sein Erbgebiet um Braunschweig und Lüneburg alle Besitztümer. Er wird für drei Jahre vom Reichsgebiet verbannt.



1183

bis 1189 Thüringen tritt in die hochmittelalterliche Literaturlandschaft ein (Vollendung des Romans Aeneas durch Heinrich von Veldecke).



1187

Das christliche Königreich Jerusalem, geschwächt durch innere Ohnmacht und Thronwirren, wird durch Sultan Saladin eingenommen. Grund für den 3. Kreuzzug.



-

Schlacht bei Hattin
Am 4. Juli 1187 erlebten hier dei Kreuzfahrer wahrscheinlich ihre größte militärische Niederlage. Zwischen Akko und dem See Genezareth, im Süden der "Hörner von Hattin" trafen hier die Kreuzfahrer auf die Truppen von Saladin. Es sollen 1200 Ritter und 20.000 Soldaten gewesen sein die unter Reimund von Tripolis und König Guido von Jerusalem angetreten waren.
König Guido und der Großmeister der Templer gerieten am Ende der Schlacht in Gefangenschaft. Raimond von Tripolis konnte entfliehen.Rainald de Chattillon wurde nach der Gefangennahme enthauptet. Nur etwa 200 Ritter hatten sich am Ende durch Flucht retten könnne. Durch diese Schlacht ging Jerusalmen wieder verloren. Die Nachricht dieser vernichtenden Niederlage führte letztlich zum dritten Kreuzzug.



1189

3. Kreuzzug.1189-1192
Der dritte Kreuzzug war ein von der Kirche geförderter Kriegszug zur Rückeroberung Jerusalems von den Moslems. Der Kreuzzug wurde von Philipp II. von Frankreich, Richard I. von England und Kaiser Friedrich I.(FriedrichBarbarosssa) angeführt und erreichte lediglich die Eroberung der Stadt Akkon durch die Kreuzfahrer. Kaiser Friedrich I. kam im Verlauf des Kreuzzuges ums Leben



1190

Friedrich Barbarossa ertrinkt im Fluß Saleph.



-

bis 1217 Regierungszeit von Landgraf Hermann I. Die Wartburg wird kulturelles Zentrum der mittellhochdeutschen Dichtung, Sängerkrieg um 1206.



-

Höchste Machtentfaltung des mittelalterlichen Kaisertums



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