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Wilhelm I - Wilhelm der Eroberer


Herrscher des Mittelalters

Liste Mittelalter Herrscher
Wilhelm I - Herrscher des Mittelalters

Wilhelm I

Wilhelm der Eroberer


Geboren:  ? Gestorben:   1087
König ab: 1066 --
- Nationalität: Normanne

Info:
König von England 1066-1087,
Schlägt Harald II. bei Hastings darauf folgte seine Krönung



Kommentar
Die Darstellung der Schlacht bei Hastings auf dem Teppich von Bayeux, zeigt uns wesentliche Bestandteile und Eigenheiten des Ritterlichen Lebens. Dargestellt ist unter vielem anderen eine Waffenübergabe an einen jungen Ritter, die die Aufnahme in das Kriegergefolge markiert. Auch der unterschiedliche Einsatz der Lanzen ist dargestellt. Entweder wurde die Lanze mit angewinkeltem Arm über dem Kopf wurfbereit gehalten, oder am gestreckten Arm zum Stich geführt. Das Einlegen der Lanze unter dem angewinkelten Arm, eingeklemmt unter der Achsel entwickelt sich erst ausgangs des 11. Jahrhunderts.


zusätzliche Infos zur Person / was geschah von 1066 bis 1087

JAHR

Ereignisse :


1066

Nach der siegreichen Schlacht bei Hastings (Wilhelm der Eroberer besiegt König Harald II. in der Schlacht bei Hastings und wird in Westminster zum englischen König gekrönt.) wurde England von französischen Normannen unterworfen. Auf Wilhelm den Eroberer (1066-1087 König von England) folgten bis 1272 mehrere Könige. Aus angelsächsischen und normannisch-romanischen Elementen auf keltischer Grundlage formte sich die englische Nation.



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Harald von Kent, gerade zum König von England gewählt, besiegt zunächst die Wikinger bei Stanfordbridge. Nachdem Wilhelm der Eroberer zur Verteidigung Edward des Bekenners in England landet, verliert Harald bei Hastings gegen die französische Normannen, da er von seinen Earls im Stich gelassen wird.



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Der Einsatz des Langbogens sichert Wilhelm dem Eroberer den Sieg auf den britischen Inseln.



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Schlacht von Hastings
Ihren ersten großen Sieg während der Eroberung Englands erfochten die Normannen am 14. Oktober 1066 bei der heutigen Ortscahft BATTLE (10 km vor Hastings). Wilhelm der Eroberer besiegte heir König Harald II. Harald fällt und somit der letzte angelsächsische König Englands. Diese Schlacht bestimmte die Vorherschaft der Normannen in England.



1071

Die Schlacht von Mantzikert wird zum Auslöser für den 1. Kreuzzug.



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Vollständige Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer.



1072

Petrus Damiani, seit 1057 Kardinal von Ostia, stirbt. Der Kardinal hätte ein entscheidendes Gegengewicht zum Papst Gregor VII darstellen können, welcher die kirchliche Herrschaft in der Welt betonte.



1073

Ausbruch des Investiturstreits zwischen Kirche und Staat aufgrund des Verbots der Laieninvestitur (Einsetzung der Äbte und Bischöfe durch den Kaiser) von Papst Gregor VII.



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Am 22. April wird der Erzdiakon Hildebrand zum Papst gewählt. Er nennt sich Gregor VII. Dieser Papst wird als besessener Fanatiker geschildert. Gregor VII sah alle weltliche Herrschaft als Teufelswerk und von tyrannischer Art an. Er betonte den Herrschaftsanspruch der Kirche



1074

Gründung der Schauenburg bei Friedrichroda. Aus anderen Rodungen erwachsen Altenbergen, Friedrichroda, Finsterbergen und Espenfeld.



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Liemar, Erzbischof von Bremen schreibt über Papst Gregor VII 'Dieser gefährliche Mensch will den Bischöfen wie seinen Gutsverwaltern befehlen, was er will'



1075

Fastensynode: Der Papst Gregor VII belegt mehrere Bischöfe und einige Räte des deutschen Königs mit Kirchenstrafen. Es trifft unter anderem Liemar, den Bischof von Bremen. Entscheidende Grundlage für den Investiturstreit. König Heinrich IV wird das Recht abgesprochen, die Bischöfe auf Reichsgebiet zu ernennen



1076

Die Seldschuken besetzen Jerusalem.



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Dei deutschen Bischöfe unterstützen Heinrich IV im Streit dem Papst, indem sie Gregor VII absetzen: 'Weil keiner von uns, wie du öffentlich kundtatest, bisher für dich Bischof war, so sollst du auch keinem von uns von nun an Papst sein'



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Auf der Fastensynode in Rom setzt Papst Greogor VII den deutschen König Heinrich IV in Bann, und löst alle Untertanen von den Eiden gegen den König



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Fürstentag in Tribur, bei Oppenheim am Rhein. die deutschen Fürsten fordern von Heinich IV den gegen ihn ausgesprochenen Bann zu lösen. Der König bekommt hierfür eine Frist von einem Jahr. Verschiedene Ambitionen spielen in dieser Entscheidung eine Rolle. Wenn man in Betracht zieht, das die deutschen Fürsten ihrem König schon nach dessen Rückkehr vom Papst im Folgejahr einen Gegenkönig präsentieren und einen Aufstand nicht nur angezettelt, sondern auch durchgeführt haben werden, kann man jedenfalls an der rein religiös motivierten Sorge der deutschen Fürsten zweifeln.



1077

Gang nach Canossa: durch den Bußgang König Heinrichs IV. nach Canossa wird der über ihn verhängte Bann von Papst Gregor aufgehoben. Investiturstreit



1085

Gründung des ludowingischen Hausklosters Reinhardtsbrunn mit Hirsauer Mönchen durch Ludwig den Springer



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Gregor VII stirbt in Salerno 'Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst, deshalb sterbe ich in der Verbannung'



1086

Im Doomsday Book werden alle englischen Herrschaftsgebiete nach Grösse, Ertrag und Anzahl der Bewohner verzeichnet.



Links zum Thema :Wilhelm I