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Otto III -


Herrscher des Mittelalters

Liste Mittelalter Herrscher
Otto III - Herrscher des Mittelalters

Otto III


Geboren:  980 Gestorben:   1002
König ab: 983 Kaiser ab: 996
Geschlecht: Ottone Nationalität: Sachse

Info:
Verstärkt die Stellung Roms als Reichshauptstadt. Verbindung des Papsttums mit der Krone der deutschen Herrscher.



Kommentar
Otto III richtete seine Politik ganz auf die Restauration des Römischen Reichs. Dies brachte ihn in Konflikt mit seinen Herzögen.


zusätzliche Infos zur Person / was geschah von 983 bis 1002

JAHR

Ereignisse :


983

Der Bischof Bernward von Hildesheim und Johann Philogathos (späterer Bischof von Piacenza) sind die Lehrer des unmündigen Otto III. Sie vermitteln ihm vorwiegend antike Bildung.



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Die Slawen erobern Havelberg und Brandenburg.



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Heveller und Abodriten dringen in die Nordmark über die Elbe ein und zerstören Hamburg und Zeitz.



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7.12. Otto II. stirbt 28-jährig in Rom und wird in der Peterskirche beigesetzt. König wird sein dreijähriger Sohn Otto III. (+1002) unter Vormundschaft von Theophanu, seiner Mutter.



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Heinrich der Zänker wird aus der Utrechter Haft entlassen und erhebt als nächster männlicher Verwandter Anspruch auf die Regentschaft. Er bietet Frankreich das Herzogtum Lothringen an, um mit dessen Hilfe die Krone zu erringen. Der Erzbischof Willigis von Mainz verteidigt die Erbansprüche Otto III.



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Beim grossen Slawenaufstand erobern die Liutizen Havelberg und Brandenburg. Billungsche und Nordmark gehen für das Reich verloren.



984

Papst Bonifaz VII. kehrt nach Rom zurück, beseitigt seinen Nachfolger Johannes XIV., der in die Engelsburg eingesperrt und dort den Hungertod sterben wird.



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Die Norweger Eriks des Roten besiedeln die (grüne) Westküste Grönlands.



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Westliches (Otto III.) und östliches (seine Mutter Theophanu) Kaisertum in einer Herrscherfamilie vereint.



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Im Reichstag zu Rara (Rohr bei Meiningen) werden Vormundschaft und Regentschaft der Byzantinerin Theophanu über ihren Sohn Otto III. bestätigt. Erzbischof Willigis von Mainz bleibt ihr Berater.



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Auf dem Reichstag zu Rohr wird Theophano als Regentin anerkannt.



985

Volksaufstand in Rom. Papst Bonifaz wird ermordet.



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Volksaufstand in Rom. Papst Bonifaz wird ermordet.



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Neuer Herrscher Roms als "Patrizius" wird der Crescentier Johann I.



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Der Großfürst Vladimir von Kiew (seit 978, +1015), Sohn Swjatoslaws, Gemahl der byzantinischen Prinzessinn Anna, läßt sich taufen.



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Neuer Papst wird Johannes XV. (+996).



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Heinrich der Zänker gelobt Treue gegenüber Otto III. und erhält das Herzogtum Bayern zurück. Er wird treuer Vasall Ottos III. bleiben.



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Lothar von Frankreich erobert Verdun.



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Belehnung des Grafen Ekkehard I. mit der Markgrafschaft Meißen. Er ringt mit dem Grafen Wilhelm II. von Weimar-Orlamünde um die Vorherrschaft in Thüringen.



986

Lothar von Frankreich stirbt. Ludwig V. (der Faule, +987), wird in Frankreich letzter karolingischer König überhaupt.



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Harald Blauzahn von Dänemark wird von seinem Sohn Sven Gabelbart (+1014) entthront. Dieser führt das Heidentum wieder ein und vertreibt den christlichen Klerus.



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Die Regentschaft der Theophanu wird anläßlich des österlichen Krönungsfestes für ihren Sohn durch die ihr huldigenden deutschen Herzöge bekräftigt.



987

Kapetinger-Könige in Frankreich 987-1259



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Ludwig V. (der Faule) von Frankreich stirbt. Auf Betreiben Theophanus wird am 3.7. nicht der karolingische Thronerbe, sondern Hugo Capet (+996), Sohn des Stammvaters der Kapetinger, Hugo dem Älteren, zum König Frankreichs gewählt und vom Erzbischof von Reims gekrönt. Hugo Capet verzichtet auf Lothringen.



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Kapetinger werden bis 1328 die Könige Frankreichs stellen; dann folgt die Dynastie der Valois.



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In Frankreich beginnt die Dynastie der Kapetinger-Könige, die bis zum Jahre 1259 herrschen.



988

Der Emir Hischam von Cordova (seit 976, +1008), gibt die nordafrikanischen Eroberungen auf, erobert stattdessen Barcelona und Léon.



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Kiew wird Zentrum Rußlands.



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Ausbreitung des christlich-orthodoxen Glaubens in Rußland und Angliederung an Byzanz.



989

Das Westbulgarenreich expandiert und gerät im Gebiet des Schwarzen Meeres in Konflikt mit Byzanz.



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Der russische Metropolit steht in Abhängigkeit zum byzantinischen Patriarchen.



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Die Synode von Poitiers beschließt mit dem treuga dei, daß keine Fehden von Mittwoch abends bis Montag früh ausgetragen werden dürfen (wird erst 1085 Reichsrecht).



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Theophanu reist nach Rom, um die Ansprüche Kaiser Otto III. auf das Kaisertums zu bekräftigen (insbesondere gegen die Witwe Otto I., Adelheid, gerichtet).



991

Am 21.5. stirbt in Passau der "Nibelungenbischof" Pilgrim.



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16.6. Theophanu stirbt (in Nijmwegen). Adelheid, die Großmutter Otto III. und Witwe Otto I., übernimmt Vormundschaft für Ottos III., Erzbischof Willigis von Mainz bleibt an der Spitze eines Reichsrates ihr Berater.



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In der Londoner Zollrolle sind die Orte Köln, Tiel, Bardowick und Magdeburg aufgelistet.



992

Die Polen unter Boleslaw I. Chrobry (der Kühne) erobern Krakau und obere Weichselgebiete.



993

Der Kanzler von Otto II., Erzbischof Egbert von Trier, verstirbt. Er förderte nachhaltig den Wiederaufbau der von Normannen zerstörten Kirchen und die Buchmalerei.



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Neuer Bischof von Hildesheim wird der Kunstförderer Bernward (+1022).



994

Die Araber zerstören Kloster Monte Cassino (wird 1066 wieder neu aufgebaut).



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Im September wird Otto III. mündig und übernimmt die Regentschaft.



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Im Weser- und Elbegebiet unternehmen die Dänen ausgedehnte Raubzüge.



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Die Polen erobern Pommern.



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Der Begriff Österreich urkundlich erstmals belegt durch Heinrich I. Markgraf von Ostarichi.



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Schwertleite Ottos (später als Otto III. gekrönt) auf dem Reichstag. Das feierliche Umgürten des Schwerts markiert die Aufnahme in den Ritterstand.



995

Der schwedische König Olaf Schoßkönig (+1022) läßt sich taufen.



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Die (beinahe) Grenznachbarn Ungarn und Bayern verbinden sich durch Vermählung des Sohnes von Geisa von Ungarn, Stephan I., mit Gisela, Tochter des Bayernherzogs Heinrich (der Zänker) und Schwester des späteren deutsch-römischen Kaisers und jetzigen Bayernherzogs Heinrich II.



996

König von Frankreich wird Robert II. von Francien (+1031), der seine formale Lehnshoheit außerhalb Franciens gegenüber den übrigen Fürsten nicht durchsetzen kann.



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Erster Italienzug Ottos III. über den Brennerpaß. Die langobardischen Fürsten huldigen ihm in Pavia.Er ernennt seinen Vetter Bruno von Kärnten (+999) als Gregor V. zum Papst. Dieser krönt ihn am 21.6. zum Kaiser.



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Der erste Deutsche auf dem Papststuhl.



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Kaum ist Otto III. aus Rom abgezogen, wird Papst Gregor V. von dem römischen Patrizier Crescentius vertrieben und als Gegenpapst Johannes XVI. Ottos ehemaliger Lehrer Johannes Philagathos (+998) eingesetzt.



997

Zweiter Italienzug Otto III.



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Der Gegenpapst Johannes XVI. wird von den Kriegern Ottos III. verstümmelt und geblendet, Crescentius auf der Engelsburg enthauptet. Die Macht des römischen Adels ist damit zunächst gebrochen.



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Rom wird Reichsresidenz mit Hauptquartier Ottos III. auf dem Aventin.



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In Ungarn sucht der Heilige Stephan I. (+1038) Anschluß an das römisch-katholische Christentum.



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Papst Gregor V. wieder eingesetzt.



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Der mit der Missionierung Preußens beauftragte heilige Bischof (ab 983) von Prag Adalbert wird am Frischen Haff erschlagen.



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Man beginnt mit dem Bau des 1129 fertiggestellten Doms von Quedlinburg.



998

In England wird das "Danegeld" zur Finanzierung von Tributzahlungen an die immer wieder einfallenden dänischen Wikinger als allgemeine Steuer erhoben.



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Otto III. fordert auf der Synode zu Pavia die Rückgabe von Kirchengütern, um der wachsenden Feudalmacht der Kirche zu begegnen.



999

In Asturien wird Alfonso V. (+1027) neuer König, der die Stadtentwicklung intensiv fördert.



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Papst Gregor V. stirbt. Otto III. ernennt den größten Gelehrten seiner Zeit, Gerbert von Aurillac, als Sylvester II. zum Papst (kurz vorher zum Erzbischof von Ravenna ernannt).



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Die europäische Bevölkerung ist in panischer Weltuntergangshysterie wegen der bevorstehenden Jahrtausendwende, für die das Jüngste Gericht erwartet wird.



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16.12. +Die deutsche Kaiserin Heilige Adelheid stirbt im Kloster Selz, seit 951 Gattin Otto I. (der Große), * ca 931 als burgundische Prinzessin.



1000

Entdeckung der Nordostküste Amerikas durch die von Island aus begonnenen Osebergschiffahrten der Wikinger.



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jetzt lernen die Koreaner den Drachen kennen



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Kaiser Otto III. in Rom. Seiner Idee der Renovatio imperii Romanorium, der Erneuerung des Römischen Reiches, folgend, erhob er Rom 997 zur Reichshauptstadt. Der Herzog Boleslaw Chrobry wird zum Statthalter erhoben, und Polen, sowie Ungarn in das neue Römische Reich eingegliedert.



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Christentum setzt sich in Island durch. Olaf Tryggvason, König von Norwegen, verbreitet den christlichen Glauben gewaltsam unter den Wikingern.



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Otto III. ernennt den polnischen Herzog Boleslaw Chrobry zu seinem Statthalter in Polen.



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Olaf Tryggvason, Begründer des Norwegischen Königreiches und gewaltsamer Christianisierer, fällt bei einer Seeschlacht vor Rügen.



1001

Die Bürger Roms erheben sich gegen Otto III. Dieser verlässt mit Papst Sylvester die Stadt.



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Otto III führt den Titel servus apostolorum. Diese Bezeichnung verdeutlicht seinen Anspruch, gleich dem Papst als Vertreter der Apostelfürsten zu gelten.



1002

Otto III. stirbt 22-jährig in Paterno. Er wird im folgenden Jahr in Aachen bestattet.



Links zum Thema :Otto III